DIESEL-BAROMETER
Schwerpunkt Verbraucherbefragung
Der Neuwagenmarkt liegt seit Jahresbeginn 2,6% über, der Gebrauchtwagenmarkt 2,1% unter dem Vorjahreszeitraum. Die Besitzumschreibungen von Diesel-Pkw verhalten sich stabil, speziell die Verkäufe von Euro-5-Diesel-Pkw sind von April zu Mai 2018 von 58.150 auf 61.085 Einheiten sogar leicht angestiegen. Gefragt nach der nächsten Motorart, würden sich 13% der Autokaufplaner für einen Diesel entscheiden, aktuelle Dieselfahrer unter ihnen zu 34%. Wären die Fahrverbote vom Tisch, würden sich 53% der Dieselfahrer für einen Diesel entscheiden. Gefragt nach der neuesten Euro-6d-TEMP-Technologie, käme diese für 31% aller Kaufplaner und 56% aller befragten Dieselfahrer infrage. Die aktuelle Diskussion sorgt nur noch bei 28% der Dieselfahrer (August 2017: 36%) für den Wunsch, sich schnellstmöglich vom eigenen Fahrzeug zu trennen. Die große Mehrheit fährt den eigenen Diesel einfach weiter. Etwas weniger als die Hälfte (41%) der befragten Dieselfahrer würde sich finanziell an einer technischen Nachrüstungbeteiligen (März 2018: 34%). Insgesamt hat etwa jeder Dritte wegen der anhaltenden Diskussion seinen geplanten Fahrzeugkauf verschoben. Der Handel hat weiter mit hohen Standtagen von Diesel-Gebrauchtwagen zu kämpfen (106 Tage), bei der bundesweiten Entwicklung der Gebrauchtfahrzeugwerte liegen dreijährige Diesel-Pkw bei 53,1% vom Listenneupreis. Die Schere zwischen Benzin- und Diesel-Pkw ist nicht weiter auseinandergegangen.
FAZIT: Die aktuellen Zahlen lassen darauf hoffen,
dass ein Stück Normalität im Markt Einzug hält.



